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Glossar / Begriffserklärung

After-Sales-Management

Eine Kundenbeziehung endet nicht mit dem Kauf eines Produkts. Der Begriff After-Sales-Management umschreibt die nachgelagerten Angebote des Herstellers bzw. Dienstleisters. Hierzu zählen beispielsweise Updates und Zusatzprodukte, der Reklamations-, Ersatzteil- und Reparaturservice sowie Schulungen und Wartung. Ziel ist es, die Kundenbindung zu stärken.

 

Änderungsmanagement

Änderungsmanagement bezeichnet Prozesse in einem Unternehmen, die sicherstellen sollen, dass Änderungen an Produkten oder Abläufen kontrolliert erfolgen und dokumentiert werden. 

 

Angebotserstellung

Die Angebotserstellung umfasst die Aufstellung der zu erbringenden Produkte und Leistungen sowie die Kalkulation des dafür zu zahlenden Preises. Speziell auf diese Aufgabe ausgelegte Software kann den Prozess vereinfachen. 

 

Angebotskonfigurator

Der Angebotskonfigurator ist ein Hilfsmittel für eine regelkonforme und korrekte Angebotserstellung auf individuellem Niveau. Mit Hilfe von Frage-Antwort-Listen und Modellen, die Informationen über die Produktpalette sowie Unternehmensprozesse enthalten, erstellt die Software Schritt für Schritt ein Angebot. Dabei werden beispielsweise Produktoptionen, (Finanzierungs-)Regelungen, Rabattmöglichkeiten und Dienstleistungen berücksichtigt. 

 

Arbeitsplankonfigurator

Die zu leistenden Arbeitsschritte, die ein Auftrag mit sich bringt, können mit Hilfe eines Arbeitsplankonfigurators (Softwaresystem) generiert werden. Ein solcher Arbeitsplan umfasst u.a. Aufwand, Dauer, Tätigkeit und erforderliche Qualifikationen.

 

Auftragskonfigurator

Basierend auf den zu produzierenden Produkten erstellt die Software des Auftragskonfigurators eine detaillierte Auftragsstückliste/Fertigungsstückliste. Essenziell sind Richtigkeit und Vollständigkeit der Listen.

 

BITKOM

BITKOM steht für Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e. V. Es handelt sich dabei um einen Branchenverband für Vertreter der deutschen Informations- und Telekommunikationsindustrie.

 

CAD

CAD steht für Computer Aided Design, zu Deutsch computergestütztes Konstruieren. Entsprechende Software (Konfiguratoren) kommt meist bei der Gestaltung und der Entwicklung komplexer Produkte zum Einsatz. 

 

CAS

CAS steht für Computer Aided Selling und beschreibt ein softwarebasiertes System zur Unterstützung des Vertriebs. Es ermöglicht eine systematische Herangehensweise und führt zu einer Steigerung der Verkaufsabschlüsse.

 

CPQ

CPQ steht für Configure Price Quote und bezeichnet eine Software, die strukturiert durch Vertriebs- bzw. Angebotsprozesse führt. Sie stellt sicher, dass Angebote hinsichtlich der Zusammensetzung der gewünschten Produkte sowie deren Bepreisung korrekt erstellt werden. 

 

CPS

CPS steht für cyber-physische Systeme und bezeichnet die Verbindung zwischen software-, informationstechnischen und mechanischen Komponenten. Datentransfer sowie Kontrolle und Steuerung von beispielsweise beweglichen Geräten und Maschinen (wie Roboter) erfolgen in Echtzeit via Internet.

 

CRM

CRM steht für Customer Relationship Management, zu Deutsch Kundenbeziehungsmanagement oder kurz: Kundenpflege. Hierbei geht es um eine ganzheitliche, systematische Herangehensweise im Hinblick auf Planung, Durchführung und Dokumentation jeglicher interaktiver Prozesse mit Kunden. 

 

Design to Value

Design to Value bezeichnet eine Produktentwicklung, die sich sowohl an den Bedürfnissen des Kunden als auch den Herausforderungen des flexiblen Marktes orientiert. So sollen entweder der Kundennutzen eines Produktes erhöht oder die Produktkosten reduziert werden. 

 

Diversifizierung

Diversifizierung oder auch Diversifikation bezeichnet in der Wirtschaft die strategische Ausweitung des Unternehmensportfolios. Dies kann sich auf Märkte, Produkte und/oder Dienstleistungen beziehen.

 

Durchlaufzeit

Die Durchlaufzeit eines Auftrags bezeichnet die Zeitspanne zwischen der Auftragserteilung und dem Empfang des Produkts. Sie umfasst also die Summe der Zeit für Bearbeitung und Transport sowie Wartezeiten.

 

E-Business

Beim E-Business (Electronic Business) werden die Geschäftsprozesse, soweit möglich, auf elektronischem Wege ausgeführt. Dies erfolgt mit Hilfe digitaler Informationstechnik. Typische Geschäftsfelder sind die Beschaffung (E-Procurement), der Verkauf (E-Shop) sowie der Handel über digitale Netzwerke (E-Marketplace).

 

E-Commerce

E-Commerce bezeichnet die elektronische Abwicklung von Geschäften, sprich den Kauf und Verkauf von Waren und Dienstleistungen über das Internet. 

 

ERP

ERP steht für Enterprise Resource Planning und umschreibt die rechtzeitige sowie bedarfsgerechte Planung und Steuerung der Ressourcen wie Finanzen, Personal und Logistik. Ziel ist es, betriebliche Prozesse zu optimieren. Häufig wird für diese Aufgabe entsprechende Software genutzt.

 

Industrie 4.0

Bei Industrie 4.0 oder auch der vierten industriellen Revolution geht es um die Verknüpfung der industriellen Produktion mit moderner Informations- und Kommunikationstechnik. Hierbei können auch Kunden und Geschäftspartner in die Geschäftsprozesse eingebunden werden. 

 

Komplettlösung

Eine Komplettlösung bezeichnet ein Produkt, das den Anforderungen des Kunden entsprechend alle erforderlichen Systemkomponenten umfasst und integriert.

 

Komponentenanbieter (alternativ: Zulieferer)

Ein Komponentenanbieter oder Zulieferer ist ein Industriebetrieb bzw. Händler, der Unternehmen mit Teilen für die Weiterverarbeitung beliefert.

 

Konfiguration

Konfiguration oder Produktkonfiguration bezeichnet die Zusammensetzung eines Produkts aus funktionellen und physischen Merkmalen. Hierbei wird häufig eine Software – ein Produktkonfigurator – eingesetzt.

 

Konfigurator 

Beim Konfigurator oder Produktkonfigurator handelt es sich um eine Software, mit deren Hilfe Produkte (nach Kundenwunsch) spezifiziert werden können. Die Software kommt vor allem bei der Angebotserstellung variantenreicher Produkte und Dienstleistungen zum Einsatz.

 

Lean Management

Das Lean Management folgt den Grundprinzipien der Dezentralisierung und Simultanisierung. Es umfasst alle Denkprinzipien, Methoden und Verfahrenstechniken zur effizienten Gestaltung der gesamten Wertschöpfungskette. 

 

Lösungsanbieter

Unternehmen, die sich als Lösungsanbieter bezeichnen, bieten nicht nur ein Produkt an, sondern eine Komplettlösung. Das Endprodukt wird durch erforderliche Systemkomponenten sowie deren Integration ergänzt.

 

Mass Customization

Mass Customization beschreibt das Prinzip der kundenindividuellen Massenproduktion. Bei diesem Fertigungskonzept profitiert der Hersteller von den (Kosten-)Vorteilen der prozessorientierten Massenfertigung und kann dennoch dem Wunsch des Kunden nach Individualisierung nachkommen. Häufiger Bestandteil des Konzepts sind Baukastensysteme, mit deren Hilfe der Kunde das Produkt nach seinen Wünschen zusammenstellen kann. 

 

Modularisierung

Modularisierung bezeichnet die Aufteilung eines Ganzen in einzelne Teile, sogenannte Module. Diese Module werden auch als Komponenten, Bausteine oder Bauelemente bezeichnet. Wenn einzelne Module im Hinblick auf Form und Funktion kompatibel sind, können sie zusammengefügt werden oder über Schnittstellen miteinander agieren.

 

Operative Exzellenz

Operative Exzellenz bezeichnet eine Führungsphilosophie, die sich an den Anforderungen des Kunden, an Qualität und Effizienz orientiert. Sie umfasst überlegene Prozesse und Abläufe, die im Vergleich zu anderen Unternehmen zu geringeren Kosten oder besseren Ergebnissen führen. 

 

PDM

PDM steht für Produktdatenmanagement und beschreibt die Organisation des Daten- und Prozessmanagements. Es handelt sich dabei um eine Integrationsplattform für alle datenerzeugenden und -nutzenden IT-Applikationen.

 

PLM

PLM steht für Product Lifecycle Management und beschreibt die betriebsspezifische Speicherung und Verwaltung aller Informationen, die im Verlauf des Produkt-Lebenszyklus entstehen. Die Daten werden von der Produktentwicklung über Herstellung und Vertrieb bis hin zum Service gesammelt. Die Umsetzung erfolgt mittels einheitlicher Methoden, Prozesse und Organisationsstrukturen.

 

Preiskonfigurator

Der Preiskonfigurator ist ein Softwaresystem, mit dessen Hilfe Preise für komplexe und kundespezifische Produkte schnell und korrekt kalkuliert werden können. Es handelt sich dabei um ein hilfreiches System zur Unterstützung der Vertriebsmitarbeiter und kommt vor allem bei variantenreichen Produkten zum Einsatz.

 

Produktkonfiguration

Die Produktkonfiguration erfolgt mit Hilfe einer entsprechenden Software – dem Produktkonfigurator. Hierbei werden vorgegebene Komponenten ausgewählt und kombiniert, um ein Produkt zusammen zu setzen. Die Software übernimmt die Plausibilitätsprüfung, kontrolliert also Zulässigkeit und Machbarkeit der Produktzusammensetzung. 

 

Produktkonfigurator

Beim Produktkonfigurator handelt es sich um eine Software, mit deren Hilfe Produkte (nach Kundenwunsch) spezifiziert werden können. Die Software kommt vor allem bei der Angebotserstellung variantenreicher und komplexer Produkte zum Einsatz.

 

Produktmodell

Ein Produktmodell bezeichnet ein einheitliches Datenmodell, das alle relevanten Informationen hinsichtlich des Entstehungsprozesses eines Produkts sammelt. Werden über den Entstehungsprozess hinaus auch Informationen aus den Bereichen Vertrieb, Anwendungsbetrieb und Entsorgung erfasst, spricht man von einem integrierten Produktmodell.

 

Standardisierung

Mit Standardisierung ist die Vereinheitlichung nach bestimmten Mustern gemeint. Das können z.B. Maße, Typen, Verfahrensweisen und Strukturen sein. Auf diese Art sollen gemeinsame Standards geschaffen werden, die zur Verbesserung der Effizienz der betrieblichen Prozesse beitragen.

 

Stücklistenerstellung

Die Erstellung von Stücklisten gehört zu den wichtigsten Prozessen innerhalb eines produzierenden Unternehmens. Es handelt sich um eine strukturierte Auflistung der für die Herstellung eines Objekts benötigten Materialien.

 

UDF

UDF steht für Userdefined Feature, zu Deutsch anwenderdefiniertes Formelement. UDF werden erstellt, wenn die im CAD/CAM/CAE-System vorhandenen Formelemente nicht den Anforderungen des Kunden (beispielsweise der von ihm gewünschten Form oder Größe) entsprechen. Meist handelt es sich bei anwenderdefinierten Formelementen um Kombinationen aus vorhandenen Möglichkeiten. 

Variantenkonfigurator

Beim Variantenkonfigurator handelt es sich um ein Softwaresystem, mit dessen Hilfe die Varianten in der Produktzusammenstellung sowie deren Auswirkung auf die Konfiguration von Produktionssystemen ermittelt und bewertet werden. 

 

Variantenmanagement

Das Variantenmanagement beschreibt einen ganzheitlichen Ansatz zur Beherrschung der Variantenvielfalt eines Produkts oder einer Dienstleistung. So versucht man mit Hilfe dieses Verwaltungssystems, die Produktvielfalt auf ein beherrschbares Maß zu beschränken.  

 

VDMA

Die Abkürzung VDMA steht für Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e.V. Mit rund 3.200 Mitgliedern (Stand 2017/18) ist der VDMA die nach eigenen Angaben größte Netzwerkorganisation des europäischen Maschinenbaus. Als solcher vertritt er die Interessen der meist mittelständischen Mitgliedsunternehmen.

 

Wertschöpfung

Wertschöpfung ist das Ziel produktiver Tätigkeiten. Werden einzelne Materialien oder Komponenten zu einem Produkt zusammengefügt, ist der Wert des Ganzen größer als der summierte Wert der Einzelteile. 

 

CLM

CLM steht für Configuration Lifecycle Management und beschreibt die Verwaltung aller festgelegten Produktkonfigurationen und aller Konfigurationen der beteiligten Geschäftsprozesse, die im Produkt-Lebenszyklus Anwendung finden.

 

Guided Selling

Guided Selling bezeichnet einen Prozess, der potenzielle Käufer bei der Wahl eines Produkts unterstützt, das ihren Anforderungen entspricht. Die Softwarelösung fungiert als Leitfaden, mit dessen Hilfe Vertriebsmitarbeiter den Kunden beraten, durch den Auswahl- und Konfigurationsprozess und schließlich zum Kauf führen.

 

PIM

PIM steht für Product Information Management und bezieht sich auf die zentrale und medienneutrale Verwaltung und Bereitstellung von Produktinformationen. Möglich gemacht wird dies durch entsprechende zentral gesteuerte IT-Systeme.

 

Angebotskonfiguration

Die Angebotskonfiguration ist ein System zur schnellen Erstellung fehlerfreier Angebote. Die Nutzung einer entsprechenden Software bietet sich vor allem bei variantenreichen, kundenindividuellen Produkten an. Da alle relevanten Informationen zur Angebotserstellung in das System einfließen, sind interne Abstimmungsprozesse überflüssig.

 

Auftragsbearbeitungszeit

Die Auftragsbearbeitungszeit setzt sich aus der Zeit von der Erfassung des Auftrages sowie der operativen Auftragsausführung bis zum Versand zusammen. Besonders im ersten Schritt – der Erfassung – kann durch den Einsatz eines Produktkonfigurators Bearbeitungszeit eingespart werden. 

Arbeitsplangenerierung

Die Arbeitsplangenerierung umfasst die systematische Auflistung der zur Ausführung eines Auftrages oder Teilauftrages notwendigen Aktionen in korrekter technologischer Reihenfolge. Ergänzt wird dies durch die dafür benötigte Zeit sowie die Art der benötigten Kapazitäten.

 

Baukasten

Baukasten bezeichnet ein Gesamtsystem, bestehend aus diversen Modulen, Komponenten, Bauelementen oder Bausteinen. Wenn die einzelnen Teile im Hinblick auf Form und Funktion kompatibel sind, können sie zusammengefügt werden.

 

Baukastenstrategie

Die Baukastenstrategie verfolgt den Ansatz, mit möglichst wenigen Bausteinen möglichst viele Produktvarianten erstellen zu können. 

 

Gleichteilstrategie

Bei der Gleichteilstrategie werden bestimmte Module, sofern die Gegebenheiten dies zulassen, nicht nur in einem Produkt verwendet, sondern in mehreren. Gleichteile werden sogar markenübergreifend ausgetauscht und verwendet.

 

Innovationsmanagement

Das Innovationsmanagement umfasst die systematische Planung, Steuerung und Kontrolle von Innovationen in Organisationen. Wichtiger Bestandteil ist die Beurteilung der wirtschaftlichen Relevanz einer Innovation.

 

Komplexitätskosten 

Gibt es ein Produkt in verschiedenen Varianten, spricht man von Komplexität. Diese Komplexität wirkt sich im Vergleich zum Standardprodukt in höheren Kosten aus, beispielsweise durch komplexere Fertigungsabläufe. Die Summe aller durch die Variantenvielfalt entstehenden Kosten – hinsichtlich Entwicklung, Produktion, Service etc. – wird als Komplexitätskosten bezeichnet.

 

Produktarchitektur 

Die Produktarchitektur beschreibt das Beziehungsschema zwischen der Funktionsstruktur eines Produktes und seiner physischen Baustruktur. Sie gibt Antwort auf die Frage, wie und woraus ein Produkt zusammengebaut ist – welche Funktion durch welchen Funktionsträger (Baugruppe, Komponente) erfüllt werden soll.

 

Produktkatalog 

Ein Produktkatalog ist eine Auflistung von Informationen über ein Waren- oder Dienstleistungsangebot. Diese werden gegebenenfalls durch technische Angaben, Abbildungen oder Fotos ergänzt. 

 

Produktvisualisierung 

Produktvisualisierung bezeichnet die visuelle, 2- oder 3-dimensionelle Darstellung von Produkten aller Art. Die Visualisierung am Computer wird durch spezielle Programme ermöglicht. 

 

Produktwissen 

Unter Produktwissen versteht man die Kenntnisse, die ein Kunde über ein bestimmtes Produkt oder eine Produktgruppe gewonnen hat. Es bezieht sich beispielsweise auf den Aufbau und die Funktionsweise eines Produkts oder die verwendeten Materialien oder Technologien.

 

Schnittstelle

Eine Schnittstelle (zu Englisch Interface) ist Teil eines Kommunikationssystems und gilt im Software Engineering als logischer Berührungspunkt in einem Softwaresystem. Unterschieden werden Modulschnittstellen, Benutzerschnittstellen und Hardwareschnittstellen. Über die Schnittstellen erfolgt der Austausch von Daten und Befehlen.

 

Visualisierung

Visualisierungen oder Veranschaulichungen kommen dann zum Einsatz, wenn sprachliche oder logische Zusammenhänge schwer zu erfassen sind. Eine bildliche oder grafische Darstellung verdeutlicht diese und macht sie verständlich.

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